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freie Netze – freie W-LANs – Freifunk


logo_freifunknet

 

Die Idee von freien Netzen ist sicherlich nicht neu.
Die gab es, wenn auch oft unfreiwillig am Anfang der W-LAN-Ära .
Spätestens mit den ersten Abmahnungen und Gerichtsprozessen wegen illegalen Downloads gegen DSL- Kabel- und andere Internet-Anschlussinhaber war damit Schluss. Oft wurden an den offenen W-LANs dann auch damals illegale, teilweise heute legale Peer-to-Peer Tauschplattformen wie Napster, KaZaa oder Emule, zuletzt BearShare benutzt um von Anwendern illegal geteilte Musik und Videos herunterzuladen.

Der Fachbegriff, dafür, dass der Anschlussinhaber für den gesurften Inhalt haftet, heißt Störerhaftung.
Ein Abmahnanwalt stellt über das Programm die IP des illegal teilenden fest, fordert beim Internet Service Provider, ISP, die im Zeitraum verbundenen Anschlussdaten an. Und dann landet die meist unbeliebte Post beim Anschlussinhaber.

Deswegen waren in den letzten Jahren die meisten offenen W-LANs verschwunden.
Anschlussinhaber hatte zu Recht eine viel zu große Angst, ihre Anschlüsse freizugeben.

In letzter Zeit gab es da 2 Entwicklungen, die den Anschlussinhaber außen vor lassen, Hotspots mit meist Bezahlzugang und Benutzerregistrierung und Freifunk.

Bei den Hotspots sind heute die bekanntesten T-Online, Vodafone, Kabel Deutschland sowie fon, www.fon.com ,  und Hotsplots, www.hotsplots.com .
Nur Hotsplots ist ein freier Hotspotanbieter, dessen WLANs gegen geringe Gebühr benutzt werden kann, wobei der Anschlussinhaber finanziell und über Werbung auf der Startseite davon profitiert. Da Mobilfunkpaketpreise oft günstiger sind und Kunden oft gar nicht um diese W-LANs wissen, wird das Modell zwar beworben, aber doch seltener benutzt. Zudem ist die Benutzeranmeldung über die Webseite manchen Leuten einfach zu kompliziert.
Zum Schutz des Anschlussinhabers läuft das W-LAN nicht direkt über das Netzwerk des bereitstellenden Anschlussinhabers, sondern getunnelt über einen VPN-Tunnel direkt zum Anbieter des Hotspots und verläßt dort erst den Tunnel. Durch Benutzeranmeldung hat man jemanden gleich, der illegale Inhalte runterlädt und bereitstellt.

 

freifunk-franken-header

 

Einen anderen Weg geht freifunk. Bei freifunk erhält der Nutzer einen freien W-LAN Zugang zum Netzwerk ohne Anmeldung etc.
W-LAN einfach verbinden, fertig. Die W-LANS haben Namen wie  franken.freifunk.net oder regensburg.freifunk.net oder chemnitz.freifunk.net .
Unter der jeweils gleichnamigen Internetadresse http://franken.freifunk.net , http://regensburg.freifunk.net , http://chemnitz.freifunk.net findet man die Seite der Community Vor-Ort. Das offene W-LAN wird ebenfalls vor dem privaten Netzwerk getunnelt in einem VPN-Tunnel und verlässt diesen über Freifunk, durch einen Kniff im Ausland, wo die Störerhaftung nicht gilt. Im Fall einer illegalen Benutzung würde die Abmahnung zuerst an freifunk gehen, da aber der Zugang in einem Land liegt, die eine andere Rechtssprechung hat, dort nicht zum Zuge kommen.

 

franken-freifunk-net--Webseite

 

Für die Erstellung eines freifunk-Zugangspunktes wird ein Router mit bestimmten Eigenschaften benötigt, für den es von freifunk, bzw. der anhängigen freifunk Community im Einzugsbereich eine entsprechende Firmware gibt, die man auf den Router draufladen kann.

Über das Mesh Netzwerke, also ein vermaschtes Netzwerk, sprich ein W-LAN mit mehreren Knotenpunkten, ist es sowohl möglich, diese Router als Wireless Router an einem Internet-Anschluss zu verwenden, als auch als reine Verstärker. So läßt sich die Reichweite mit entsprechenden Routern dazwischen theoretisch beliebig verlängern. Außerdem teilen sich die untereinander verbundenen Router untereinander die Bandbreiten der freigegebenen Internetverbindungen.
So ist das Mesh-Netzwerk so gut wie unabhängig vom Ausfall eines einzelnen Providers. Das Mesh-Netzwerk sorgt also somit auch für eine bessere Verfügbarkeit.

TP-Link WR841N (D)

franken.freifunk.net unterstützt unter anderem die Router TP-Link WR841N .
Bitte beachte die Reihenfolge

1. Router flashen (= Firmware installieren).
2. Router im Webinterface konfigurieren.
(3.) Trage dich für Informationen in unsere Mailingliste ein.

Auspacken

Router (1) auspacken, Teile auf Vollständigkeit überprüfen.
Falls die Antenne (2) noch nicht angeschlossen ist, schraubt man diese jetzt an.
Das Netzteil (3) für die Stromversorgung des Routers und das LAN-Kabel (4) braucht man später.
Es sollte immer das original Netzteil verwendet werden, um Probleme während dem Flashen zu vermeiden.

Firmware:
https://dev.freifunk-franken.de/firmware/current/

 

Hier eine Liste, welche Routertypen für die Freifunk-Franken-Firmware geeignet sind.
Herauszufinden, welche Firmware man braucht, ist ganz einfach: der Routertyp (1) und die Hardwareversion (2) stehen auf der Unterseite des Routers.
Die passende aktuelle Firmware hier herunterladen unter https://dev.freifunk-franken.de/firmware/current/ . Wenn der Dateiname länger als 63 Zeichen ist, muss der Name gekürzt werden, sonst weigert sich der Router.
Die Factory-Version ist zu verwenden, wenn vorher noch keine Freifunk-Firmware installiert war.
Die Sysupgrade-Version braucht man nur, wenn bereits eine Freifunk-Firmware installiert ist.

Den Computer z.B. mit dem beiliegenden Patchkabel mit einem der LAN-Ports (gelb) des Routers verbinden. Den Router an Strom anschließen und einschalten.
Warten, bis der eigene Computer eine gültige IP-Adresse bekommen hat. (Falls dies nicht klappt, den Rechner neu starten und prüfen, ob die IP-Adresse automatisch vom Router bezogen wurde.)
Mit dem Browser im Webinterface des Routers einloggen. Nutzername und Passwort stehen auf der Unterseite des Routers; normalerweise funktioniert: http://admin:admin@192.168.0.1   .
Unter dem Menüpunkt „System Tools“ –> „Firmware Upgrade“ die vorher heruntergeladene Firmware zum Gerät schicken. Achtung! Falls der Dateiname mehr als 63 Zeichen hat, muss er vorher entsprechend gekürzt werden!
Geduldig warten, bis der Router neu startet. Während die Installation läuft, ziehe bitte auf keinen Fall den Stecker oder das Netzwerk-Kabel!
Im Webinterface kann nach dem Neustart gegebenenfalls die Fehlermeldung kommen, dass keine Verbindung möglich ist. Die neue Firmware hat kein gewöhnliches Webinterface.
Das Passwort sollte geändert werden! Siehe hier.

 

Wie ist meine MAC Adresse?

Um zu sehen, wie die MAC vom Router ist, schaust du auf der Rückseite nach der „MAC“ / „MAC ID“ / „Hardware Adresse“. Diese sieht in etwa so aus:

00:1E:58:C2:F1:95 (Manchmal sind die Doppelpunkte nicht dabei.)

Zugriff auf das Webinterface zum Konfigurieren des Routers

Man verbindet sich mit einem Clientport per LAN Kabel (die beiden vom blauen WAN-Port weiter entfernten gelben LAN-Buchsen), WLAN (franken.freifunk.net) oder remote (anderer Freifunkrouter in gleicher Hood) mit dem Router. Aufpassen, dass das Netzwerkinterface am PC/Laptop auf „IP automatisch beziehen steht“. Der Router vergibt dem Laptop nun eine IPv6 Adresse in der Art fdff::MAC. Der Router ist unter folgende Adressen erreichbar:

  • fdff::1 (nur möglich, wenn man direkt mit dem Router verbunden ist)
  • fdff::MAC (Möglich innerhalb der gleichen Hood)
  • fdff::locallink (Möglich innerhalb der gleichen Hood)

Ein Interfaceidentifier ist nicht mehr nötig. Zugriff per Webbrowser geschieht über http(s)://[fdff::XXXX] Am Beispiel der MAC-Adresse 12:34:56:78:90:23 wäre folgendes möglich:

  • http(s)://[fdff::1234:5678:9023] (MAC)
  • http(s)://[fdff::1034:56ff:fe78:9023] (locallink)
  • http(s)://[fdff::1] (Nur wenn man direkt mit dem Router verbunden ist)

Wenn der Router schon im Monitoring auftaucht, ist das Webinterface auch einfach über den Link im Monitoring (https://monitoring.freifunk-franken.de) erreichbar (neben Hostname).

Der Benutzername ist root, das Passwort lautet standardmäßig ffol

 

 

freifunk-regensburg-header

Für regensburg.freifunk.net gibt´s die Firmware hier : https://regensburg.freifunk.net/firmware/v2016.1/factory/ .

 

 

Sollten Probleme oder Fragen auftreten, so kann man sich entweder an die entsprechende freifunk-Community oder an uns,
AFD-PC-SERVICE.de Armin Fischer // Armin Fischer Dienstleistungen.

Die ersten 15 min helfen wir Vor-Ort in Memmelsdorf, Bamberg und Landkreis Bamberg mal kostenlos, ab dann für den halben Stundensatz sprich 0,5x 38 EUR brutto  um dieses Gesellschaftsprojekt zu fördern.

 

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0176/2100896-0 oder
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Terminanfrage online: http://www.afd-pc-service.de/terminanfrage/
Termin Planung und Abgleich: http://kalender.arminfischer.de

www.arminfischer.de  www.afd-pc-service.de  www.arminfischer.de/dienstleistungen/
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